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6 Menschen gehen durch die Hochschulwelt

Am 1.07. fand die feierliche Übergabe der Abschlüsse nach 3-jähriger Ausbildung zur Bildungsfachkraft in Neubrandenburg statt. Auch Herr Siepert gehört zu den stolzen Absolvierenden und soll nun ab 01.08. an der Hochschule eine Anstellung finden.

„6 Menschen gehen durch die Hochschulwelt“ und ab heute sind sie keine ANGEHENDEN Bildungsfachkräfte mehr, sondern BILDUNGSFACHKRÄFTE sagt Frau Prof. Kampmeier in ihrer Rede anlässlich der feierlichen Übergabe der Zertifikate. Die anwesenden Professorinnen Stefanie Kraehmer und Anke S. Kampmeier, die gemeinsam das Projekt Inklusive Bildung (Startseite - zevi-mv.de) vor Jahren auf den Weg gebracht hatte, die Co-Rektorin der Hochschule Prof. Bräutigam, Susanne Bowen, Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium, der Projektleiter Christoph Biallas und Mila Scheffler, eine der Bildungsfachkräfte erzählten in ihren Worten von der Idee, davon, wie alles begann, vom Verfassen der Motivationsschreiben, dass die Interessenten für die Ausbildung an der Hochschule einreichen mussten bis zum erfolgreichen Abschluss. Sie mussten Themen bearbeiten, Präsentationen erstellen, Lernen, das Erlernte anwenden und weitergeben, Prüfungen ablegen und bestehen bis zur großen entscheidenden Abschlussprüfung. Das Projekt Inklusive Bildung besaß von Anfang an eine große gesellschaftliche, institutionelle und politische Relevanz und Reichweite. Sie haben die Hochschulwelt verändert. „Wir sind an unseren Aufgaben gewachsen“, sagt Mila Scheffler; gewachsen sei auch „der Wille, etwas in Bewegung zu setzen“. Sie sind nun Vorbilder, Ratgeber und wertvolle Mitarbeiter.

Mit dem Abschluss des Projekts wird deutlich, dass hier Pionierarbeit geleistet wurde, die als Vorbild für andere Hochschulen und Bundesländer dient. Bereits am ersten Tag wurden sie gefragt: „Kommt ihr aus der Werkstatt?“ Selbstbewusst antworteten sie: „Ja, und wir sind jetzt hier.“

 

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Die Finanzierung über die 17 Monate hinaus ist noch nicht gesichert. Es fehlt die Bestätigung. „Doch wer Inklusion will, findet Lösungen; wer sie nicht will, findet Begründungen“ mahnt Prof. Stefanie Kraehmer. „Wir sind noch nicht am Ziel.“ Dennoch haben diese fünf Bildungsexperten durch ihre Anwesenheit und ihre Arbeit das Bewusstsein für Inklusion gestärkt. Sie haben Sensibilität geschaffen und Aufklärung betrieben.

In mehr als 70 Veranstaltungen vor rund 1600 Menschen sind sie bisher aufgetreten: in den Hörsälen der Hochschulen in Neubrandenburg, Greifswald, Rostock, in Behördenseminaren und Busfahrerschulungen, sogar bei den Vereinten Nationen auf der Wiener Barrierefreiheits-Konferenz ZeroCon Anfang des Jahres.

 

Auch künftig sollen sie in Hochschulen, Behörden, Unternehmen aus erster Hand vermitteln können, was das große Wort Inklusion bedeutet.

Alle sind begeistert, der Bedarf ist groß – hoffen wir auf eine Verstetigung der Finanzierung und allzeit alles Gute für eine so wichtige und die Gesellschaft verändernde Aufgabe.

 

6 Menschen gehen durch die Hochschulwelt

Am 1.07. fand die feierliche Übergabe der Abschlüsse nach 3-jähriger Ausbildung zur Bildungsfachkraft in Neubrandenburg statt. Auch Herr Siepert gehört zu den stolzen Absolvierenden und soll nun ab 01.08. an der Hochschule eine Anstellung finden.

„6 Menschen gehen durch die Hochschulwelt“ und ab heute sind sie keine ANGEHENDEN Bildungsfachkräfte mehr, sondern BILDUNGSFACHKRÄFTE sagt Frau Prof. Kampmeier in ihrer Rede anlässlich der feierlichen Übergabe der Zertifikate. Die anwesenden Professorinnen Stefanie Kraehmer und Anke S. Kampmeier, die gemeinsam das Projekt Inklusive Bildung (Startseite - zevi-mv.de) vor Jahren auf den Weg gebracht hatte, die Co-Rektorin der Hochschule Prof. Bräutigam, Susanne Bowen, Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium, der Projektleiter Christoph Biallas und Mila Scheffler, eine der Bildungsfachkräfte erzählten in ihren Worten von der Idee, davon, wie alles begann, vom Verfassen der Motivationsschreiben, dass die Interessenten für die Ausbildung an der Hochschule einreichen mussten bis zum erfolgreichen Abschluss. Sie mussten Themen bearbeiten, Präsentationen erstellen, Lernen, das Erlernte anwenden und weitergeben, Prüfungen ablegen und bestehen bis zur großen entscheidenden Abschlussprüfung. Das Projekt Inklusive Bildung besaß von Anfang an eine große gesellschaftliche, institutionelle und politische Relevanz und Reichweite. Sie haben die Hochschulwelt verändert. „Wir sind an unseren Aufgaben gewachsen“, sagt Mila Scheffler; gewachsen sei auch „der Wille, etwas in Bewegung zu setzen“. Sie sind nun Vorbilder, Ratgeber und wertvolle Mitarbeiter.

Mit dem Abschluss des Projekts wird deutlich, dass hier Pionierarbeit geleistet wurde, die als Vorbild für andere Hochschulen und Bundesländer dient. Bereits am ersten Tag wurden sie gefragt: „Kommt ihr aus der Werkstatt?“ Selbstbewusst antworteten sie: „Ja, und wir sind jetzt hier.“

 

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Die Finanzierung über die 17 Monate hinaus ist noch nicht gesichert. Es fehlt die Bestätigung. „Doch wer Inklusion will, findet Lösungen; wer sie nicht will, findet Begründungen“ mahnt Prof. Stefanie Kraehmer. „Wir sind noch nicht am Ziel.“ Dennoch haben diese fünf Bildungsexperten durch ihre Anwesenheit und ihre Arbeit das Bewusstsein für Inklusion gestärkt. Sie haben Sensibilität geschaffen und Aufklärung betrieben.

In mehr als 70 Veranstaltungen vor rund 1600 Menschen sind sie bisher aufgetreten: in den Hörsälen der Hochschulen in Neubrandenburg, Greifswald, Rostock, in Behördenseminaren und Busfahrerschulungen, sogar bei den Vereinten Nationen auf der Wiener Barrierefreiheits-Konferenz ZeroCon Anfang des Jahres.

 

Auch künftig sollen sie in Hochschulen, Behörden, Unternehmen aus erster Hand vermitteln können, was das große Wort Inklusion bedeutet.

Alle sind begeistert, der Bedarf ist groß – hoffen wir auf eine Verstetigung der Finanzierung und allzeit alles Gute für eine so wichtige und die Gesellschaft verändernde Aufgabe.