Pressemitteilungen

23.12.2014

Berufliche Weiterbildungen zur Fachkräftesicherung nutzen


Für den Jahresanfang stehen zahlreiche berufsbegleitende Weiterbildungslehrgänge mit zertifizierten Abschlüssen auf dem Bildungsprogramm der Wirtschaftsakademie Nord.

Fach- und Führungskräfte können sich ab sofort für die Weiterbildungen zum „Altersassistenz Berater“, zum „Praxisanleiter in Pflegeberufen“ oder zur „IHK Ausbildereignung nach AEVO“ anmelden. Aber auch anerkannte Berufsabschlüsse zum Fachinformatiker, Mediengestalter oder Informatikkaufmann können berufsbegleitend absolviert werden.

Gründe für eine Weiterbildung neben dem Job gibt es viele: Aufstieg, fachliche Weiterentwicklung, Branchenwechsel, Selbstständigkeit oder Wissensauffrischung. Die Wirtschaftsakademie Nord bietet praxisorientierte Aufstiegsqualifizierungen und Seminare mit einem ausgewogenen Verhältnis von Präsenzunterricht und E-Learning an.

Hintergrund der Initiative für die berufliche Weiterbildung in Unternehmen ist, dass der Fachkräftemangel ein Umdenken in den Betrieben in mehrere Richtungen erfordert. Zum einen müssen sie stärker in den Nachwuchs investieren und zum anderen bestehende Mitarbeiter stärker als bisher weiterbilden, damit die Firma wettbewerbsfähig bleiben kann.
Dabei gibt es vielfältige Unterstützung für Weiterbildungswillige Unternehmer und Arbeitnehmer: Mit der Bildungsprämie unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Erwerbstätige, die sich weiterbilden möchten. Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt Bildungschecks, um die Innovationskraft der Unternehmen zu erhöhen. Die meisten Möglichkeiten stehen jedoch der Agentur für Arbeit zur Verfügung, die an einer Fachkräftesicherung der Unternehmen interessiert ist.
Im Sonderprogramm WeGebAU stehen Mittel bereit, die Arbeitgeber zur Weiterqualifizierung ihrer Mitarbeiter beantragen können.
Besonders umfangreich fällt diese Förderung aus, wenn Beschäftigte einen anerkannten Berufsabschluss anstreben. Neben den Bildungs- und Fahrkosten kann in diesen Fällen für Zeiten, in denen der Arbeitnehmer aufgrund der Weiterbildung nicht im Unternehmen zum Einsatz kommt, ein Entgeltzuschuss an den Arbeitgeber gezahlt werden. Ziel ist es, die Folgen des demografischen Wandels abzumildern und das Risiko arbeitslos zu werden zu mindern. Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, Potentiale im eigenen Unternehmen zu erkennen und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen und Beratung zum Thema Förderung der beruflichen Weiterbildung unter 03834/88596221.