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10.05.2019

Erstmalig im IHK Kammerbezirk Neubrandenburg: Wirtschaftsakademie Nord integriert Additive Fertigungsverfahren in der Metallerausbildung


Schon seit langem kommt man im Metallberuf nicht mehr ohne Computertechnik aus. Ob beim CNC Fräsen oder bei automatisierten Schweißrobotern – überall muss der Facharbeiter Softwareprogramme bedienen können, die die Maschinen steuern. Die zunehmende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt erfasst nun auch die Metallberufe. Aufgrund einer Empfehlung der Sozialpartner wurde von der IHK eine Anpassung der Ausbildungsinhalte der industriellen Metall- und Elektroberufe sowie des Mechatronikers hinsichtlich des Stichwortes „Industrie 4.0“ vorgenommen.  

Erstmalig startet hierzu an der Wirtschaftsakademie Nord eine Zusatzqualifikation für angehende Industriemechaniker. Das additive Fertigungsverfahren, sprich der 3D Druck, soll auch von Metallazubis beherrscht werden. „In Zukunft wird man Ersatzteile für Maschinen und Geräte einfach ausdrucken können“, sagt Rico Kujus, Ausbilder am BerufsBildungsWerk Greifwald. Damit die Jugendlichen diese Fertigungsart kennen lernen, wurde zusammen mit der Wirtschaftsakademie Nord im Rahmen der Auftragsausbildung für Betriebe dieser Lehrgang entwickelt. „Wir bieten Betrieben vielfältige Möglichkeiten ihren Lehrlingen die modernsten Technologien und Verfahren erlernen zu lassen“, sagt Robert Ittermann, Fachbereichsleiter der Wirtschaftsakademie Nord. Dies macht die Ausbildung schon in der Bewerbungsphase für den Schüler interessant. Die Zusatzqualifikationen und die Grundlagenausbildung sind Angebote, die von den Unternehmen immer mehr nachgefragt werden, so Ittermann. Weitere Infos unter www.wa-nord.de oder 03834/ 88596 220.