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02.02.2017

Die Medien- und Informatikschule der Wirtschaftsakademie Nord unterstützt Museen im Ostseeraum mit modernen Strategien der Kundenbindung


Die Medien- und Informatikschule hat im Rahmen des EU Projektes „Baltic Museums Love IT“ einen modernen Strategieansatz für Museen weiter entwickelt, mit dem es gelingen soll, mehr Besucher anzulocken und vor allem noch stärker zu binden. „Gamification“ beschreibt die Grundidee, bestimmte Elemente aus Unterhaltungsspielen zu nutzen, um den Museumsbesuch noch interessanter zu gestalten oder die Motivation der Besucher zu erhöhen.
„Um eine effektive Gamification Strategie zu entwickeln, ist es entscheidend zu verstehen, was Menschen motiviert“, sagt Robert Ittermann, Fachbereichsleiter Bildungsprojekte an der Wirtschaftsakademie Nord. Neben den Attraktionen selbst sollen auch spielerische Komponenten die Anreize bei den Besuchern in Museen weiter steigern. So zum Beispiel Lern-Spiele, Bestenlisten oder spezielle Challenges werden den Museumsbesuch in Zukunft unterhaltsamer machen. Oft genügen bereits einfache Gamification-Maßnahmen, etwa die Einführung virtueller Zielvorgaben, Schwierigkeits-Levels oder Erfahrungs-Punktesysteme, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu erzeugen und das Engagement der Mitarbeiter zu steigern, so Ittermann. Das Projektmanagementteam hat es geschafft, die Projektergebnisse zusammen mit der Universität Stettin, Fakultät Ökonomie und Management am Institut für Informationstechnologie in der Fachzeitschrift „Engineering Management in Production and Services“ der Technischen Universität Bialystock in Polen zu veröffentlichen.